Der Wunsch - HamSpirit

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Die Frage stellt sich .... kann man es besser?? In diesem Fall wäre es ein "Heißes Eisen" geworfen in den Amateurfunktiegel und würde Konfrontationen wie gewohnt Tür und Tor Öffnen. Also haben wir es mal von der anderen Seite als Machbarkeitsstudie aus betrachtet, was hätte man denn gerne. Es gibt diverse Angebote auf dem Markt aber irgendwie fehlt doch immer was. Als Gesamtes wäre schön. Erstens die Möglichkeit Diverse mit Zählwerken versehenen Anpassgeräte, Symmetrisch und Asymmetrisch Koppler abgesetzt zu betreiben. Für den Zweidraht Betrieb Antennenstrommessung auf der symmetrischen Leitung mit der entsprechenden Anzeige sollte in Echtzeit im Shack zur Verfügung stehen, jedoch soll das gleiche ebenso für Koaxialleitungen gelten. Ein SWR 1:1 bei Koaxialleitungen  sagt noch lange nichts über die Symmetrie aus, zu mal ein Antennegebilde in der Regel nicht nur einen Resonazpunkt hat, bei Symmetrischen Anpassgeräten  die Möglichkeit der Hoch und Tiefpasschaltung mittels Relay falls vorgesehen. Genügend Speicherplätze, Anzeige der Frequenz, die aktuelle Induktivität und Kapazität um dadurch Rückschlüsse über die Antenne zu bekommen. SWR Messung und Anzeige Vorlauf-Rücklauf auch in Echtzeit, also wirkliches PEP. Leistungslose Abstimmung schont die Endstufe das Anpassgerät und natürlich den QSO Partner. Wählbare Darstellung  mW Watt dBm µVolt. Graphische Benutzeroberfläche Bedienung  via Touchscreen Display.

Als Beispiel: Ich habe einen L/C Koppler den ich gerne abgesetzt betreiben möchte aber wie ??. Die Kurbeln der Zählwerke wurden entfernt, es wurden 2 Schrittmotore von 1.8 Grad Vollschritt bis 1/16 Schritt über die Befestigungsschrauben der Anzeige angeflanscht. Für die Reproduzierbarkeit muss natürlich die Elektronik wissen wo ist Anfang und Ende. Dies wurde gewährleistet durch eine sogenannte Referenzfahrt, wie man es aus der CNC Branche kennt. Am Anfang der Rollspule und des Vacuum-Kondensators wurde dies mittels Näherungsschalter realisiert. Es gibt viele Möglichkeiten die Adaption zu bewerkstelligen (Taster,Lichtschranke usw.) und lässt dem aktiven Bastler die freie Wahl der Qual sich zu verwirklichen. Bei der Abstimmung schaut der Herr "µC", genannt der Atmel zuerst mal seinen Speicher durch ob für die gemessene Frequenz schon näherungsweise eine Kombinatsion aus L und C abgelegt wurde. Wenn ja, wird via der beiden Schrittmotore die Position angefahren und es braucht nur noch eine Feinjustierung. Aber Halt, es wurde noch vergessen mittels Setup, das zuvor mittels einer kleinen Windows Applikation dem Herrn µC via USB Schnittstelle mitgeteilt wurde Anfangskapazität und Endkapazität sowie die Turns bzw. Umdrehungen. Als beispiel beim Vacuum-Kondensator, 1 Umdrehung gleich 30pF bei 1.8 Grad beim Vollschritt des Schrittmotor = 200 Schritte 30pF/200 = 0,15pF. Im 1/16 Schritt 3200 Schritte pro Umdrehung gleich 30pF/3200 = 0,009375pF dies dürfte für eine Feinanpassung genügen.
Der gleiche Vorgang geschieht mit der Induktivität (Rollspule).
Ein weitere Hardware-Komponente für binäre Anpasssysteme schaltet die Relais für L und C und soll durch ein Interface realisiert werden. Fazit: Es sind viele Erwartungen mit hohen Ansprüchen an Hard- und Software gestellt die schrittweise umgesetzt werden sollen. Die Kosten sollten noch moderat sein, dies geht nur mit verschiedenen Modulen je nach Anforderung und Ausbaustufe aber immer kaskadierbar. Die Fortschritte sollen jeweils in den einzelnen Rubriken vorgestellt werden.


 
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